Die einzige Konstante ist die Veränderung
Marc Zottner ist Fellow bei Exxeta und beschäftigt sich mit einem Thema, das aktueller kaum sein könnte: IT-Modernisierung.
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AI that works

Kim Rosengarten arbeitet bei Exxeta an der Schnittstelle von Technologie und Marketing – mit einem klaren Fokus auf Digital Experience, Daten und Customer Journeys. Im Interview erzählt sie, warum sie ganzheitliches Denken antreibt, wie ein Wohnwagen in Schweden ihren Blick auf Zusammenarbeit geprägt hat und weshalb gute Entscheidungen oft dann entstehen, wenn man bewusst einen Schritt zurücktritt.
Für die Möglichkeit, Dinge wirklich mitzugestalten.
Ich schätze es, wenn man nicht nur für Teilaspekte zuständig ist, sondern Zusammenhänge versteht und Entscheidungen mitträgt. Bei Exxeta erlebe ich genau das: Vertrauen, Klarheit und die Erwartung, Verantwortung zu übernehmen – im Projekt wie im Team.
Ich arbeite an Themen rund um Digital Experience und Marketing Automation. Dazu gehören beispielsweise Webseiten, Tracking und Analytics sowie SEO, GEO, die Optimierung der Customer bzw. Agent Journey. Außerdem bearbeite ich übergreifende Fragestellungen an der Schnittstelle von Technologie und Marketing, um den strategischen Themenausbau für unsere Kund:innen voranzutreiben. Vieles davon greift ineinander, weshalb mir ein ganzheitlicher Blick wichtig ist.
Mein Weg zu Exxeta war von unterschiedlichen Stationen und Interessen geprägt. Mich haben vor allem Rollen gereizt, in denen es nicht nur darum geht, einzelne Aufgaben abzuarbeiten, sondern Zusammenhänge zu verstehen.
Bei Exxeta habe ich genau das wiedergefunden: die Möglichkeit, Themen ganzheitlich zu denken, mitzusteuern und Verantwortung im Alltag zu übernehmen. Diese Kombination hat für mich schnell gepasst.
Ein Großteil meiner Arbeit besteht darin, Komplexität zu reduzieren und Entscheidungen greifbar zu machen. Ich schaffe datenbasierte Grundlagen, auf deren Basis wir gezielt Optimierungen umsetzen können - sowohl fachlich als auch in der Zusammenarbeit. Dabei arbeite ich an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Produkten, Teams und Märkten.
Konkret bedeutet das: Ich bündele Anforderungen, zum Beispiel für neue Features, die mehrere Systeme betreffen, prüfe deren Relevanz auch für andere Märkte, priorisiere und überführe sie in eine umsetzbare Roadmap. Gleichzeitig sorge ich durch klare Methoden und Prozesse dafür, dass Verantwortlichkeiten transparent sind und die Zusammenarbeit effizient funktioniert.
Ein weiterer Schwerpunkt ist aktuell das Thema Generative Engine Optimization (GEO). Hier entwickle ich gemeinsam mit dem Team Angebote, basierend auf fundierter Recherche, und berate unsere Kundinnen und Kunden mit konkreten, auf ihre Situation zugeschnittenen Lösungen. Parallel bauen wir ein eigenes Analysetool auf, mit dem wir den Status quo messbar machen und gezielte Optimierungspotenziale ableiten können.
Ich habe mich bewusst für ein Studium in Schweden entschieden. Eine Wohnung zu finden, war allerdings sehr schwer, weswegen ich in einen Wohnwagen auf einem Campingplatz gezogen bin.
Das klingt jetzt erstmal nach einer Notlösung, am Ende war es aber eine echte Bereicherung. Die enge Gemeinschaft auf dem Campingplatz hat mich sofort in ihrer Mitte aufgenommen. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, viel miteinander gesprochen und den Alltag geteilt.
Meine Zeit in Schweden war sehr prägend, weil dort vieles anders läuft als hier. Der Umgang miteinander ist ruhiger, Diskussionen sachlicher und Entscheidungen weniger getrieben. Das hat meinen Blick auf Zusammenarbeit wirklich verändert.
Ich versuche, Dinge nicht unnötig zu verkomplizieren. Gerade in komplexen Projekten hilft es, einen Schritt zurückzugehen, Zusammenhänge sauber zu betrachten und Entscheidungen bewusst zu treffen. Das schafft Orientierung für alle Beteiligten.
Mir ist wichtig, dass Menschen eigenständig arbeiten können und wissen, dass sie Rückhalt haben. Ich halte wenig davon, alles zu kontrollieren. Stattdessen versuche ich, aufmerksam zu sein, zuzuhören und einen Rahmen zu schaffen, in dem Verantwortung übernommen, und natürlich auch Spaß gehabt werden kann.
Für mich geht es nicht darum, alle über einen Kamm zu scheren oder in feste Rollen zu pressen. Ich versuche eher zu verstehen, was einzelne Personen brauchen, um gut arbeiten zu können, und ihnen den Raum dafür zu geben.
Das heißt auch, nicht alles zu kontrollieren, sondern Vertrauen zu haben und Verantwortung abzugeben. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, entwickeln sich die meisten Dinge von selbst – ohne dass man ständig eingreifen muss.
Ja, das ist richtig.
Die Arbeit an der Cocktailbar ist für mich ein bewusster Gegenpol zu meinem digitalen Arbeitsalltag: Sie bringt mich weg vom Bildschirm hin zu Handarbeit, Kreativität und dem direkten Gefühl, körperlich etwas Greifbares geschaffen zu haben.

Definitiv. In beiden Fällen geht es darum, Dinge aufeinander abzustimmen. Nicht alles gleichzeitig zu wollen, sondern bewusst zu entscheiden, was es braucht – und was nicht. Am Ende zählt, dass das Ergebnis stimmig ist.
Weil ich hier Verantwortung übernehmen kann, ohne damit allein zu sein.
Ich erlebe Exxeta als Umfeld, in dem Vertrauen, Zusammenarbeit und Verlässlichkeit eine große Rolle spielen. Das ermöglicht mir, meinen Beitrag zu leisten und Dinge aktiv mitzugestalten.
Danke, Kim.