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AI that works

IT-Modernisierung bei der INTER Versicherungsgruppe 

Wir haben mit INTER aus einer gewachsenen IT-Landschaft eine zukunftsfähige Architektur geschaffen.
#Modernisierung #Datenmigration
Ein Radfahrer fährt über eine moderne Bogenbrücke über dem Meer; hinter ihm sind digitale Leiterplatten-Overlays als Symbol für Datenmigration und digitale Transformation

Unser Impact

  • 400.000 migrierte Krankenversicherungsverträge inkl. BRE-, Leistungs- und Steuerdaten 

  • 48 % Performance-Steigerung in Testszenarien bei der BRE-Migration 

  • 4 → 1 Reduktion der eingesetzten Java-Versionen auf einen einheitlichen Standard 

Die Challenge

Die INTER Versicherungsgruppe gehört zu den etablierten deutschen Anbietern für private Kranken-, Lebens- und Kompositversicherungen mit über 100 Jahre Firmengeschichte und mehreren hunderttausend Versicherten. Wie in vielen gewachsenen Organisationen war auch ihre IT-Landschaft historisch geprägt: gewachsene Host-Systeme, technologisch fragmentierte Landschaft, komplexe Datenstrukturen.  

Das führte zu hohen Wartungsaufwänden, aufwendigen Abstimmungen zwischen Systemen und eine steigende Fehleranfälligkeit in Prozessen. Gleichzeitig wuchsen die regulatorischen Anforderungen, Datenbestände und der Innovationsdruck. Hinzu kam, dass der Versicherer durch die Fusion mit der Freien Arzt- und Medizinkasse (FAMK) große Mengen an zusätzlichen Bestandsdaten überführen musste. 

Die INTER brauchte eine Modernisierung der bestehenden IT-Landschaft – und das ohne Unterbrechung im laufenden Betrieb. 

Eine geöffnete Hand hält drei Symbole für die Migration großer historischer Datenbestände, technologische Konsolidierung und regulatorische Anforderungen

3 zentrale Herausforderungen: 

  1. Migration großer, historischer Datenbestände 
    Die Daten zur Beitragsrückerstattung (BRE) sowie die Leistungsbescheide der übernommenen FAMK in sechsstelliger Höhe mussten aus Altsystemen in neue Zielsysteme überführt werden – inklusive aller Berechnungs- und Vertragslogiken. 

  1. Technologische Konsolidierung 
    Anwendungen liefen auf unterschiedlichen Java- und Spring-Framework-Versionen, was zu divergierenden Laufzeitumgebungen, Sicherheitsständen und komplexer Test- und Betriebslandschaft führte. 

  1. Regulatorische Anforderungen 
    Neben reiner Datenmigration mussten gesetzlich relevante Meldelogiken wie steuerlich relevante BEG- und ELStAM-Prozesse in die neue Architektur integrieren werden. 

Die Lösung

Ein grundlegender Schritt bei der IT-Modernisierung der INTER war die Vereinheitlichung der technologischen Basis: Anwendungen, die zuvor auf verschiedenen Java- und Spring-Versionen liefen, wurden konsolidiert und auf einem einheitlichen, langfristig unterstützten Stack überführt. Heterogene Versionen und individuell divergierende Deployment-Pfade gehören der Vergangenheit an. Parallel dazu wurden bestehende Kernsysteme – darunter Bestandsysteme und Migrationstools – in eine moderne Architektur überführt, die konsistente Datenflüsse und eine verbesserte Governance ermöglichen.  

So entstand eine konsolidierte technologische Grundlage, die den Betrieb vereinfacht und die Weiterentwicklung erleichtert: System, Datenflüsse und Technologien sind heute stärker standardisiert. Dadurch lassen sich neue Anforderungen, etwa regulatorische Anpassungen oder funktionale Erweiterungen, deutlich strukturierter und schneller umsetzen. 

Ein Prozessdiagramm in einem Browserfenster zeigt die performante Migration historischer Daten vom Host-System über BRE-Transformation und Mapping-Logik in ein neues Bestandssystem

Migration historischer Daten und Performance-Optimierung 

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Migration großer historischer Datenbestände. Große Bestands- und Leistungsdaten wurden fachlich korrekt und performant in die neue Architektur überführt, ohne das laufende Versicherungsgeschäft zu unterbrechen. Die Überführung der BRE-Daten aus dem Host-System in das neue Bestandssystem erforderte nicht nur technische Übertragungsregeln, sondern auch eine fachlich korrekte Abbildung komplexer Berechnungs- und Vertragslogiken. Wir definierten dafür gemeinsam mit den Fachbereichen klare Transformationsregeln, die sich an realen Geschäftsfällen orientierten und etablierten eine performante Mapping-Logik. Diese Kombination aus Fachwissen und technischer Exzellenz ermöglichte eine robuste, nachvollziehbare und wiederholbare Datenmigration über hohe Datenmengen hinweg.

Ein Prozessdiagramm in einem Browserfenster zeigt den Ablauf von Dateneingang über regelbasierte Prüfung bis zu geprüftem Output

Regulatorische Integration 

Programme für regulatorisch relevante Meldungen wurden zeitgleich in die neue Architektur eingebettet und sorgen für sichere, nachvollziehbare Abläufe. Dabei war eine enge Abstimmung entscheidend: Nur durch gemeinsames Verständnis fachlicher Anforderungen konnten Regeln etabliert werden, die sowohl technische Konsistenz als auch regulatorische Compliance gewährleisten. Die Zusammenarbeit zeichnete sich durch kontinuierlichen Austausch, iterative Validierung und ein gemeinsames Verständnis für Zielarchitektur und Zielprozesse aus. 

Browsergrafik mit drei bestätigten Anforderungen: flexibel, wartbar und zukunftsfähig

IT als Fundament für Wettbewerbsfähigkeit 

Die IT-Modernisierung positioniert INTER nicht nur technologisch modern, sondern auch organisatorisch und betrieblich stabiler – mit einer Architektur, die Flexibilität, Wartbarkeit und Zukunftsfähigkeit verbindet. Aufbauend auf der neu geschaffenen Architektur lassen sich weitere Projekte realisieren, mit denen INTER die digitale Transformation ihrer Prozesse, Services und Versicherungsprodukte konsequent vorantreibt. 


What the experts say

  • »Mit Exxeta haben wir einen Partner, der weit über klassische Dienstleistungen hinausgeht. Ihre Expertise, ihr Qualitätsanspruch und ihre Fähigkeit, komplexe fachliche Themen in pragmatische Lösungen zu übersetzen, machen den Unterschied. Die Modernisierung war kein isoliertes IT-Projekt, sondern ein strategisch durchdachter Plan. Exxeta hat uns dabei unterstützt, gewachsene Strukturen konsistent zu modernisieren – stets mit dem Blick auf regulatorische Sicherheit und operativer Stabilität«

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