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Nerd by Design

Nerd sein heißt für Margo Lutes, UX/UI-Designerin bei Exxeta, die Freiheit zu haben, sich voll auszuleben. Sei es im Design, im Gaming, Fantasy oder beim Sport. In ihrem Alltag hat sie diese Freiheit und kann sein und arbeiten, wie sie ist. Ein Gespräch über kreatives Chaos und Ordnung, über Gaming und Natur sowie über Extrovertiertheit und konzentrierte Arbeit allein.

Margo, wofür schlägt dein Herz bei Exxeta?

Auf jeden Fall für die Kolleginnen und Kollegen. Mir ist Zusammenhalt sehr wichtig, und dass man gemeinsam etwas unternehmen kann. Games spielen oder auch mal klettern gehen. Ich habe zum Glück ein paar Gleichgesinnte hier in Mannheim im Unternehmen gefunden. Außerdem schlägt mein Herz für mein Fachgebiet. Ich bin UX/UI-Designerin. UI-Design liegt mir ein bisschen mehr. Ich mag es, Design-Systeme zu erstellen. Also Guidelines, die Entwickler:innen Orientierung geben sollen, wie eine digitale Anwendung aussehen soll. So ein System mache ich gerade auch für Exxeta.

Lass doch mal bei deinem Job bleiben. Du hast gesagt, dass dir UI näher liegt als UX. Was ist der Unterschied?

Beides dreht sich um digitales Design in Apps oder bei Webanwendungen. Ganz grob heruntergebrochen kann man sagen, UX-Design, also User Experience Design, kümmert sich darum, wie etwas funktioniert. Also wenn ich dort klicke, was kommt dann? Welches Menü versteckt sich hinter diesem Button? Wie nutzerfreundlich ist das Ganze? Bei UI-Design, kurz für User Interface Design, geht es darum, wie etwas aussieht. Wie sind die Abstände, die Farben, insgesamt der Look and Feel. Wie gestalte ich etwas so, damit die Userinnen und User direkt verstehen, wohin sie klicken müssen.

Woher kommt die Liebe zum UI-Design?

Ich habe Kommunikationsdesign studiert. Mein Studium war eine ganz schön analoge Angelegenheit. Wir haben Poster und Magazine designt und Siebdruck gelernt. Dann hatten wir einmal einen Kurs, da ging es um digitales Design. Das fand ich direkt super.

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Lou-Ann Balkenholl
Wir behalten immer die Nutzer:innen im Blick!
Margo Lutes

Während deines Studiums hast du noch Zwischenstation bei einem Konzern gemacht. Wie bist du zu Exxeta gekommen?

Ich war im Konzern als Werkstudentin während meiner Diplomarbeit tätig. Ich habe aber auch schnell gemerkt, dass ich mich verändern wollte. Ich wollte verschiedene und modernere Designs machen mit mehr kreativer Freiheit. Nicht immer nach der gleichen Guideline arbeiten. Darum habe ich mich damals initiativ bei Exxeta beworben. Einfach mal machen, dachte ich mir. Und tatsächlich ist es hier sehr anders: Ich arbeite an verschiedenen Projekten, habe immer Abwechslung und bin nicht an nur ein Corporate Design gebunden. Ich lerne hier immer wieder viel Neues.

Wie kreativ ist dein Beruf?

Er hat das Beste aus allen Welten. Es gehört zu unserer Aufgabe, ein Design zu schaffen, das die Userinnen und User auf Anhieb verstehen und gerne nutzen. Vielleicht sind sie sogar positiv überrascht und denken sich, „das hat jetzt cool funktioniert“. Das bedarf schon Kreativität und eines Gestaltungswillens. Auf der anderen Seite ist mein Alltag sehr strukturiert: Wir erstellen Regelwerke für das Design. Styles, also Farben, Text, Gestaltungsraster oder Komponenten werden darin dokumentiert und benannt. Schließlich sollen die Entwickler:innen am Ende nachvollziehen, wie sie mit dem Styleguide oder Design-System arbeiten sollen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Unterschiedlich, das kommt ganz auf die Anforderungen der Kundinnen und Kunden an. In der Regel ist es so, dass wir zunächst einmal Informationen sammeln; in Interviews oder Workshops. Es geht um die Ideenfindung. Wir wollen herausfinden, welches Problem gelöst werden soll. Da sind wir viel in Gesprächen; teils mit den Kund:innen, aber vor allem mit Nutzer:innen. Wenn wir aus diesen Informationen dann die Designs entwerfen, beginnt die konzentrierte Arbeit allein. Dann fokussieren wir uns darauf, die Anforderungen umzusetzen. Für unsere Arbeit ganz wichtig: Wir behalten immer die Nutzer:innen im Blick!

Du hast erwähnt, dass ihr für Exxeta ein Design-System entwickelt habt?

Exxeta hat sich ja vor einiger Zeit ein komplett neues Design verpasst. Da haben meine Kolleg:innen und ich uns gedacht, dass wir das Design-System anpassen müssen. Wir haben uns zusammengetan, ein kleines internes Projekt gestartet. Da sind wir gerade dran.

Du hast deine Kolleginnen und Kollegen ja auch als eines deiner Herzensthemen erwähnt. Was macht sie aus?

Ich weiß es nicht, es ist schwer zu beschreiben. Vielleicht so: Wir sind einfach ein Haufen, der sehr umgänglich und locker ist. Überhaupt nicht versteift. Jeder akzeptiert die anderen, wie sie sind. Wir können uns voll entfalten, eben einfach auch Nerds sein; das, was ich vorhin angesprochen habe.

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Photography: Lou-Ann Balkenholl

Bist du gerne Nerd?

Ja, klar! Ich mag die Kultur dahinter. Die Freiheit, dass jeder für sich bestimmen kann, was er oder sie gerne sein möchte. Ich spiele zum Beispiel gerne Fantasy Pen and Paper Rollenspiele. Eine Zeit lang haben wir uns auch hier bei Exxeta regelmäßig online zum gemeinsamen Gaming verabredet. Es ist schon cool, ich komme hier aus der Mannheimer Gegend und habe bei Exxeta trotzdem nochmals einen neuen Freundeskreis gefunden.

Ein Freundeskreis, mit dem du auch kletterst?

Ja, das haben wir recht neu für uns entdeckt. Mein Rücken bremst mich gerade ein bisschen aus. Trotzdem ist das Klettern zu meiner großen Leidenschaft geworden. Sich außerhalb der Arbeit treffen. Auch die Leute, die im Homeoffice sind. Sobald ich wieder fit bin, mache ich auch wieder mit.

Du bist seit über drei Jahren dabei. Hat sich deine Arbeit gewandelt?

Total. Mittlerweile übernehme ich mehr Verantwortung. In unserem Team arbeiten wir meistens mit mehreren Designer:innen auf einem Projekt. Das heißt, man muss die ganze Verantwortung nicht alleine schultern. Aber klar, je mehr Erfahrung man hat, desto mehr Verantwortung kommt auch.

Magst du mehr Verantwortung?

Ich sehe mich jetzt nicht als Teamleiterin mit großer Personalverantwortung. Eher als Fachexpertin in meinen Themenbereichen wie Design-Systemen und UI. Aber ich finde es schon super, eigene Designentscheidungen treffen zu können. Bei Exxeta ist Eigenverantwortung wichtig, das finde ich cool.

Du selbst arbeitest vier Tage die Woche. Warum?

Der Mensch ist einfach nicht für das Sitzen gemacht. Ich sitze in meinem Job und meiner Freizeit sehr viel. Ich habe gemerkt, dass es mir guttut, einen Tag mehr Freiheit zu haben. Rausgehen zu können in die Natur. Dass ich diese Flexibilität bei Exxeta habe, ist natürlich großartig. Sie kommt zusätzlich zu anderen Freiheiten wie Vertrauensarbeitszeit oder ultimative Wahlfreiheit beim Arbeitsplatz. Freiheit und Flexibilität. Vielleicht können wir diese Themen noch als Herzensthemen hinzufügen.

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Photography: Lou-Ann Balkenholl

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